This is the night
Als ich in mein neues zu Hause kam roch ich ihn sofort, meinen Vorgänger. Aber Er selbst war nicht da.
Na ja, dann werde ich eben alles erkunden.
Vorsichtig tastete ich mich an der Wand entlang von einem Raum zum anderen. Manchmal stiess ich auch gegen etwas, aber das war nicht so schlimm.
Dann bekam ich meine neuen Spielsachen gebracht, all die Quietschis, die ich auch gleich mal ausprobieren musste.
Ich bekam einen Fressplatz mit einem neuen Wassernapf und einer Futterschüssel und kurz darauf auch was leckeres zu fressen. Ich hatte ja schon Hunger nach dem langen Tag.
Dann spielte ich noch ein bisschen und dann war ich nur mehr müde und suchte mir ein Plätzchen zum schlafen. Fand ich auch, schön weich und richtig zum reinkuscheln. Dann schlief ich zufrieden ein.

Am nächsten Tag sagte meine neue Mama, dass sie mich in die Stadt mitnehmen wollten um zu sehen wie ich mich da benehmen würde.
Ich und mich nicht benehmen können? Na, denen werde ich es schon zeigen.
Ich bekam also mein neues blaues Geschirr angezogen, die Leine noch dran und dann gings los. Die Treppe runter war ich noch ein bisschen unsicher und war froh das mich Mama kurz hielt, damit ich nicht stolpern konnte. Dann kamen wir auf das, was meine Menschen "Strasse" nannten. Lauter neue Gerüche und viel Lärm, den ich erst mal einordnen musste. Aber am interessantesten für mich war dieser grüne Streifen entlang des Weges. Mmmh, roch es gut nach anderen Hunden. Natürlich musste ich eine Botschaft nach der anderen mal lesen. War gar nicht so leicht. Dann kamen immer mehr Beine auf mich zu, manchmal waren richtig viele Beine rund um mich. Aber das liess mich kalt, ich wollte ja zeigen das ich das konnte.
Als Mama mit Kristina in ein Geschäft gingen blieb ich mit Ulli draussen. Ich musste warten.
Warum darf ich da denn nicht mit rein? Das finde ich doof, hoffentlich kommen die bald wieder raus da.
Ein paar Hunde kamen auf mich zu. Einige interessierten mich nicht sonderlich, waren mir zu eingebildet. Ein paar andere reizten mich schon und ich versuchte natürlich mit denen in Kontakt zu kommen, versuchte hinzuspringen, aber Ulli liess mich das nicht tun.
Bleibt mir gar nichts anderes übrig als mal zu bellen um den anderen klar zu machen das ich neu in der Stadt bin.
Dann kamen Mama und Kristina auch schon wieder zurück und Mama sagte zu mir: "Wir haben dir auch etwas mitgebracht."
Was denn, was habt ihr für mich?
Ich war ganz aufgeregt und auch neugierig, aber ich musste wohl bis zu Hause warten.
Dann gingen wir wieder zurück. Wieder entlang dieses grünen Streifens und da waren inzwischen neue Nachrichten hinzugekommen die ich natürlich alle lesen wollte.
"Laika, komm jetzt", hörte ich Mam sagen. Wollte ich aber nicht.
Dann waren wir wieder zu Hause, die Treppen rauf ging es jetzt schon besser. Aber ich bin ja klug und merkte mir das. Dann bekam ich meine Geschenke. Ein Ball an einer Schnur, mit dem ich aber nicht viel anfangen konnte und immer noch nicht kann. Ich sehe den doch nicht. Hunger hatte ich auch schon, also versuchte ich Mama das mal klarzumachen und sie verstand das scheinbar auch, denn sie sagte zu mir: "So, Mäuschen, jetzt gibt es Futter.".
Endlich!
Ich machte die ganze Schüssel leer und trank dann etwas Wasser. Und dann war ich einfach nur noch müde. War aber ganz schön aufregend und da muss man sich dann eben ausruhen.
Nach ein paar Stunden wollte ich dann spielen und das machte ich sehr schnell klar. Ich hielt einfach mal die Hand fest als mich Mama zu kraulen begann. Sie verstand das auch schnell und so konnte ich dann eine Weile an der Hand rumknabbern und im Kreis rumlaufen (als ob ich meinem Schwanz nachjagen würde).
Das habe ich zuletzt gemacht als ich noch ganz klein war,aber es macht Spass.
Und als ich dachte,nun könnte ich schlafen gehen rief mich Mam und meinte: "So, Laika, nun wollen wir mal Gassi gehen!".
Na wenns denn sein muss. Dabei muss ich gar nicht.
Dunkel war es draussen und immer wieder kam ein ganz grelles Licht in mein Auge.
"Oh die Scheinwerfer sind aber gar nicht gut für dich", sagte Mama zu mir und ging mit mir auf einem kleinen Weg weiter wo es dunkler war.
Ja, da hast du recht, ich sehe doch fast nichts und wenn mir weiter all die Scheinwerfer über den Weg laufen, dann bin ich gleich ganz blind!
Auch jetzt gab es wieder ganz viel zu schnüffeln und zu lesen und ich vergass ganz das ich eigentlich mein Geschäft machen sollte. Erst ganz am Ende des Weges dachte ich dann daran und Mam sagte zu mir: "Braaav, Laika!".
Naja, ich bin also braav, wenn ich Pippi mache, auch gut.
Dann gings wieder nach Hause.
Ich holte mir dann noch ein paar Schluck kaltes Wasser und kuschelte mich dann in meine Ecke, ich war doch müde nach diesem aufregenden Tag.
Mal sehen was ich morgen erleben würde.

"Laika, komm Gassi gehen", sagte meine Mama und ich schlug verschlafen die Augen auf.
Na gut, dann will ich mal mitgehen.
Wir gingen wir auf eine grosse Wiese. Mann, da gab es aber viel zu schnüffeln und zu riechen. Da vergass ich doch fast darauf das ich eigentlich Pippi machen sollte. Aber so zwischendurch machte es dann doch noch.
Dann gingen wir ne ganz grosse Runde spazieren und das machte echt Spass. Immer wieder blieben Menschen stehen und sagten: "Was ist das doch für ein schöner Hund!".
Schöner Hund? Das kann nur ich sein.
Vor lauter Freude sprang ich an dem menschen hoch, ich wollte mich doch für das Kompliment bedanken.
"Laika, nein", sagte meine Mama.
Warum darf ich das denn nicht?
"Du kannst nicht immer gleich anspringen, Laika, manche Menschen mögen das gar nicht", sagte Mama zu mir.
Aber du magst das doch auch, an dir darf ich doch auch hochspringen und dann knuddelst du mich und sagt mir das ich dein Püppi bin, da soll sich mal einer mit den menschen auskennen.
Dann gings wieder nach Hause wo ich mit Blitzlicht attackiert wurde. Ganz viele Fotos haben sie von mir gemacht und ich hörte wie Mama sagte: "So, die geben wir jetzt ins Internet rein!" und "Sie ist ja ein sooo schönes Mädchen!".

Inzwischen habe ich mich hier schon gut eingelebt. Ich schlafe auf dem Sofa, das darf ich, ich lege mich auch mal ins Bett, auch das darf ich und ich kenne mich schon so gut aus das ich mir fast gar nicht mehr den Kopf stosse beim rumlaufen.
Nur einen Raum gibt es, da gehe ich um nichts in der Welt freiwillig rein. Das ist so ein kleiner Raum und es riecht nach Wasser. Nee, nee da gehe ich nicht rein.
Mit meinen Quietschis spiele ich auch verdammt gerne. Und ich tausche sie auch immer wieder aus, damit keines zu kurz kommt. Sie wollen ja alle ordentlich bespielt werden.
Ich habe auch schon herausgefunden das Kuchen gut schmeckt, oder Hundeschokolade. Das kannte ich vorher alles nicht. Und noch etwas habe ich herausgefunden - immer wenn sich meine Mama und Kristina an den Tisch setzen setze ich mich ganz unauffällig dazu und warte ab. Denn da darf ich dann immer kosten was meine Menschen so alles essen. Naja, manche Sachen lass ich lieber bleiben, aber es gibt schon einiges das ich auch sehr mag, Fisch oder Würstchen, das mag ich.
Ich verstecke auch nicht mehr so viele Sachen wie zu Beginn. Ich bin nämlich daraufgekommen das das hier nicht notwendig ist. Da bin ja nur ich und keiner nimmt mir etwas weg.
Morgen wollen wir wieder einen ganz langen Spaziergang machen und deshalb werde ich jetzt ein Schläfchen machen.
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